Digitalisieren

Digitalisierung macht historische Quellen zugänglich.
Sie zeigt, wie aus empfindlichen Originalen dauerhaft nutzbare Dokumente entstehen.

Hier wird sichtbar, wie Quellen Schritt für Schritt in eine Form überführt werden, die erhalten bleibt und zugleich genutzt werden kann.

Warum wir digitalisieren

Viele historische Dokumente sind gefährdet – durch Alterung, Nutzung oder unsachgemäße Lagerung.

Die Digitalisierung dient dazu,
– Originale zu schonen
– Inhalte langfristig zu sichern
– Quellen für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen

Digitale Reproduktionen ermöglichen es, mit Materialien zu arbeiten, ohne die Originale zu belasten.

Wie wir digitalisieren

Die Digitalisierung erfolgt in mehreren Schritten:
– Dokumente vorbereiten
– schonend erfassen (Scan oder Fotografie)
– Digitalisate nachbearbeiten und optimieren
– strukturiert ablegen und benennen

So entsteht eine möglichst originalgetreue, vollständige und langfristig nutzbare digitale Reproduktion.

Nach welchen Grundsätzen wir arbeiten

Unsere Digitalisierung folgt klaren Prinzipien:
– Inhalte vollständig und unverändert erfassen
– Lesbarkeit durch Kontrast, Ausrichtung und Schärfe sichern
– Dokumente vollständig digitalisieren (inkl. Rückseiten, Leerseiten, Beilagen)
– Struktur, Reihenfolge und Herkunft erhalten
– Formate und Auflösung auf langfristige Nutzung ausrichten

Digitale Qualität steht immer im Verhältnis zum Aufwand.
Nicht alles, was technisch möglich ist, muss umgesetzt werden – zu niedrige Standards lassen sich jedoch später nicht korrigieren.

Unsere Scan-Richtlinie

Die Digitalisierung in den Zeller Archiven folgt klaren, praxisnahen Standards.

Diese sind in unserer Scan-Richtlinie zusammengefasst und dienen als Orientierung für alle, die an der Digitalisierung mitwirken.

👉 Scan-Richtlinie der Zeller Archive herunterladen (PDF)

Die Richtlinie beschreibt unter anderem:
– empfohlene Auflösungen (z. B. 400 ppi als Standard)
– geeignete Dateiformate (TIFF als Master, JPEG als Nutzungskopie)
– Grundsätze zur Bearbeitung und Vollständigkeit

Technische Grundlagen

Je nach Dokumenttyp kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:
– Scans (z. B. bei Dokumenten, Zeitungen, Urkunden)
– Fotografie (z. B. bei gebundenen oder empfindlichen Objekten)

Die digitalen Dateien werden in geeigneten Formaten gespeichert und strukturiert abgelegt, um eine langfristige Nutzung zu gewährleisten.

Von der Digitalisierung zur Nutzung

Digitalisierung ist ein erster Schritt.

Erst durch Beschreibung, Transkription und Einordnung werden Quellen wirklich nutzbar.

Die weitere Bearbeitung erfolgt in der Werkstatt und in der Erschließung.

👉 Werkstatt entdecken
👉 Erschließung verstehen

Beispiele aus der Praxis

Die Digitalisierung ist Teil vieler unserer Projekte:
– historische Zeitungen
– Protokollbücher
– Urkunden und Akten
– Fotografien und Bildarchive

👉 Konkrete Beispiele finden Sie auf der Seite Projekte.

Abschluss

Digitalisierung bewahrt nicht nur Dokumente.
Sie schafft die Grundlage dafür, Geschichte zugänglich zu machen –
und weiterzugeben.